125 Jahre Wasserversorgung in Emmendingen

125 Jahre Wasserversorgung

  • Tag der offenen Tür am 24. September 2017

    Jährlich fließen über 1,4 Millionen Kubikmeter Trinkwasser in höchster Qualität, naturrein und ohne jede chemische Vorbehandlung, durch das 125 Kilo­meter lange Leitungsnetz in die Emmendinger Haushalte.

    Werfen Sie am 24. September 2017 mit uns einen Blick auf die 125-jährige Geschichte und hinter die Kulissen der modernen Trinkwasserversorgung.

    Hier können Sie sich anmelden

  • Programm an zwei Standorten

    Am 24. September 2017 öffnen wir Ihnen zwei moderne und wichtige Einrichtungen der Emmendinger Wasserversorgung: Das Wasserwerk Allmend und den Hochbehälter Stadtwald.

    Kostenloser Bus

    Ein kostenloser Shuttlebus befördert angemeldete Besucher ab dem Stadtwerke-Betriebsgelände zu den Trinkwasser-Einrichtungen und wieder zurück. Abfahrt immer 30 Minuten vor Beginn der Führung/Besichtigung.


Führung durch das Wasserwerk Teninger Allmend


Lernen Sie bei einer spannenden Führung, gespickt mit historischen Details, die Trinkwasser­förderung und -verteilung kennen. Für die kleinen Gäste gibt es auch einen Mitmachparcours.

Führung um 10:30 Uhr und 13:30 Uhr.
Dauer ca. 60 Minuten, für maximal 30 Personen.


Besichtigung des Hochbehälters Stadtwald

Wir zeigen Ihnen den Hochbehälter Stadtwald – ein Wasserreservoir zur Trinkwasserversorgung das 1,2 Millionen Liter Trinkwasser fasst!

Besichtigung um 11:30 Uhr und 14:30 Uhr.
Dauer ca. 40 Minuten, für maximal 30 Personen.


Geschichte der Emmendinger Trinkwasserversorgung

Die Emmendinger versorgten sich über Jahrhunderte mit Trink- und Brauchwasser vor allem aus Schöpfbrunnen, die sich in den Höfen oder Gebäuden befanden. Die öffentliche Wasserversorgung erhielt ihr Wasser aus den Quellen des Kastelbergs. Eine Leitung aus Deicheln (Holzröhren) führte das Wasser in die Stadt zur Speisung des Marktbrunnens und anderer öffentlicher Brunnen. Durch das Wachsen der Stadt stieß die Wasserversorgung nach der Jahrhundertmitte an ihre Grenzen. In den 1880er-Jahren zählte die Stadt, in der mittlerweile über 4.000 Menschen lebten, nur elf laufende Straßenbrunnen, die zudem so weit verstreut auseinander lagen, dass das Trink- und Kochwasser überwiegend aus Pumpbrunnen bezogen wurde, deren Wasser oft durch Einsickerungen aus den Dunghaufen und Oberflächenwasser verunreinigt war. Auch die öffentlichen Brunnen lieferten nicht selten Wasser in einem „sehr unreinen Zustand“.

Die Unzulänglichkeit der bestehenden Wasserversorgung und das gewachsene hygienische Bewusstsein weckten den Wunsch nach einer modernen, klares und reines Wasser liefernden Wasserversorgung. 1890 nahm die Stadtverwaltung erste Voruntersuchungen für eine moderne Wasserversorgung vor und führte mit den Eigentümern eines Quellgebiets bei Tennenbach Gespräche über einen Ankauf. Die rund 256 Meter über NN und damit mehr als 56 Meter über der mittleren Höhe Emmendingens gelegenen Quellen ersparten die kostenträchtige mechanische Hebung auf ein ausreichendes Druckniveau.

Ausführlich wurde das Projekt beschrieben und eine Berechnung der Rentabilität aufgemacht. Diese war gewährleistet, wenn bei einer Grundtaxe von 15 Mark für einen einfachen Haushalt sich rund 450 der 784 Haushaltungen für einen Wasseranschluss entscheiden würden. Bereits sechs Wochen später meldete der „Hochberger Bote“, „dass zur neuen städtischen Wasserleitung einschließlich der Staatsgebäude (Dienstwohnungen) und der städtischen Anstalten, wie Schulen, Rathaus und Spital, bereits 400 Hahnen gezeichnet sind“. Am 27. Juli 1892 befürwortete der Gemeinderat die bis dahin größte Investition in der Geschichte der Stadt. Neun Tage später, am 5. August, beschloss der Bürgerausschuss einstimmig den Bau der modernen zentralen Wasserversorgung. Der Kostenaufwand betrug 175.000 Mark, wovon 12.100 Mark auf die Quellfassung und das Sammelreservoir, 17.000 Mark für den Bau des Hochreservoirs auf dem Schlossberg und 39.221 Mark für das Leitungsnetz in der Stadt entfielen. Für die Zuleitung zur Stadt waren 89.000 Mark vorgesehen.

Im Dezember 1892 berichtete der „Hochberger Bote“, dass im Tennenbachtal „eine größere Anzahl Akkordarbeiter … mit Herstellung der Rohrgräben, Legung der Zuleitungsstränge und Forschung der Quellen eifrigst beschäftigt“ sei. Der Freiburger Bauunternehmer Maresch wurde mit dem größten Teilprojekt beauftragt, der Erstellung eines Stollens für die Wasserleitung unter dem Bergrücken zwischen der Staatsdomäne Hochburg und Windenreute hindurch. Am 12. Oktober 1892 konnte der Durchstich – des 380 Meter langen Stollens mit Böllerschüssen begrüßt und gefeiert werden. Ende August 1893 war das Rohrnetz in der Stadt größtenteils fertiggestellt, die Grabungsarbeiten am Reservoir beendet. Am 4. November 1893 floss erstmals Wasser aus den Hähnen.

Die Feuerwehr testete sechs Tage später die Leistungsfähigkeit der neuen Wasserversorgung. Viele Zuschauer verfolgten das beeindruckende Spektakel auf dem Marktplatz. Insgesamt waren in der Stadt 47 Hydranten aufgestellt worden. Ein Festbankett schloss am 13. November in würdiger Weise den Bau der Wasserversorgung ab.

(Auszüge aus der „Geschichte der Stadt Emmendingen. Band 2: Von Anfang des 19. Jahrhunderts bis 1945“ von Hans-Jörg Jenne und Uwe Schmidt)


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