Stadtwerke übergeben Ökostromnachweis an Trautwein GmbH

Stadtwerke übergeben Ökostromnachweis an Trautwein GmbH

Wenn es um Produkte der Spitzenklasse für die Bereiche Wellness, physikalische Therapie und Pflege geht, dann blickt die Welt auf die Trautwein GmbH aus Emmendingen. Kürzlich übergaben die Stadtwerke Emmendingen ihren Ökostromnachweis an den Hersteller für Wellnessanlagen, der großen Wert auf eine ökologische Ausrichtung legt.

In der Produktion, für den reibungslosen Betrieb vieler Maschinen, der EDV sowie für Beleuchtung und viele weitere Anwendungen ist eine zuverlässige Belieferung mit Strom unverzichtbar. Bereits seit zehn Jahren verantworten die Stadtwerke Emmendingen (SWE) die Belieferung der Trautwein GmbH im Emmendinger Gewerbegebiet und versorgen den weltweit agierenden Hersteller für Wannen und Wellnessanlagen seit 2015 auch mit TÜV NORD-geprüftem Ökostrom aus Wasserkraft. Das 1928 gegründete Unternehmen produziert Anlagen für Wellness, Therapie und Pflege und liefert diese überall dort hin, wo Menschen sich entspannen oder eine Behandlung genießen – an Hotels, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

„Ein wichtiger Teil unserer Unternehmensphilosophie ist die Verantwortung für unsere Umwelt und die nächste Generation“, berichtet Geschäftsführerin Alexandra Grenz bei der Übergabe des Ökostromnachweises. Neben einer 1.800 m² großen Solaranlage auf den Produktionshallen, legt die Trautwein GmbH großen Wert auf die Umweltverträglichkeit ihrer Produkte und vermeidet Abfall – angefangen bei der Produktentwicklung bis hin zur Verpackung. Ausgezeichnet wurde dieses Engagement bereits mit dem Umweltpreis des World Wide Fund For Nature (WWF).

„Der Ökostrom aus Wasserkraft von den Stadtwerken passt wunderbar in das vorbildliche ökologische Konzept der Firma Trautwein und ist ein Bekenntnis zur Stadt und Region“, findet Stadtwerke-Vertriebsleiter Thomas Schneider. Er freut sich über die langjährige Partnerschaft mit einem so namhaften Kunden in Emmendingen und macht daran auch die große Stärke der Stadtwerke – die Nähe zum Kunden – fest. Denn kurze Wege, schnelle Hilfe bei allen Fragen rund um die Energieversorgung und eine umfassende Beratung zeichnen die Stadtwerke Emmendingen aus. „Selbstverständlich auch unsere attraktiven Energiepreise für den Mittelstand“, ergänzt Schneider.

Verrechnung der geänderten Schmutzwassergebühren

Kosten für Schmutzwasser und Niederschlagswasser sinken.

Der Eigenbetrieb Abwasserbeseitigung der Stadt Emmendingen hat die Gebühren für Schmutz- und Niederschlagswasser für die Jahre 2017 bis 2019 neu kalkuliert. Die Ermittlung der Gebühren hat eine Reduzierung ergeben. Die Gebühren werden wie folgt rückwirkend zum 1. Januar 2017 reduziert:

Die Schmutzwassergebühr mit bisher 1,46 Euro/m³ wird auf 1,38 Euro/m³ reduziert.
Die Niederschlagswassergebühr mit bisher 0,27 Euro/m² wird auf 0,22 Euro/m² reduziert.

Die Verrechnung der Schmutzwassergebühr erfolgt nach der nächsten Ablesung der Wasserzähler mit der regulären Turnusrechnung durch die Stadtwerke Emmendingen. Für Kunden die im ersten Halbjahr 2017 bereits eine Abrechnung erhalten haben, erfolgt die Rückrechnung erst im Jahr 2018, da die zu erwartende Gutschrift für Hausbesitzer unter 10 Euro liegen wird. Die Verrechnung der Niederschlagswassergebühr erfolgt mit der Dezember-Rechnung durch den Eigenbetrieb Abwasserbeseitigung der Stadt Emmendingen.

Verstärkung am Beckenrand: Praktikant aus Gambia im Freibad über der Elz

Verstärkung am Beckenrand:  Praktikant aus Gambia im Freibad über der Elz

Der 27-jährige Basira Cham aus Gambia unterstützt derzeit im Rahmen eines vierwöchigen Praktikums das Team im Freibad über der Elz. Für ihn Gelegenheit und Sprungbrett in ein neues Leben, für die Stadtwerke ein Ansatz zur Lösung von Personalproblemen im Bäderbetrieb.

Die Bäderbetriebe im ganzen Land leiden unter erheblichen Personalproblemen – mehrere hundert Stellen für Schwimmmeister, Fachangestellte oder auch Rettungsschwimmer sind unbesetzt. Nachwuchs gibt es auch kaum. Ein Problem dem sich auch die Stadtwerke stellen, um den sommerlichen Badespaß für Emmendingen weiterhin gewährleisten zu können. Aktuell beschäftigen die Stadtwerke, als Freibadbetreiber in Emmendingen, einen Praktikanten aus Gambia.

Basira Cham ist wie viele andere im letzten Jahr auf abenteuerlichen Wegen, über Italien nach Deutschland gekommen. Nach kurzem Aufenthalt in Karlsruhe, lebt er nun seit einem Jahr in Freiburg, absolviert Integrations- und Deutschkurse, spielt Fußball im Verein und versucht in seiner neuen Heimat Fuß zu fassen. Am liebsten mit Hilfe eines Berufs den er bereits in Gambia ausgeübt hat – als Rettungsschwimmer oder Schwimmmeister. Sieben Jahre Erfahrung bringt er bereits als Rettungsschwimmer und Bademeister aus einem Hotelbetrieb mit.

Nach einem Praktikum bei einem Hersteller für Tofuprodukte in Freiburg, bietet sich ihm nun, im Freibad über der Elz in Emmendingen, die erste Gelegenheit seinen Traumberuf auch in Deutschland auszuüben. Hier absolviert er ein vierwöchiges Praktikum, unterstützt das Freibad-Team, verbessert seine Deutschkenntnisse im Gespräch mit Kollegen und Badegästen und lernt die Voraussetzungen und Inhalte der Ausbildung zur Fachkraft kennen. Denn Schwimmmeister oder Fachangestellte für Bäderbetriebe, umgangssprachlich Bademeister genannt, pfeifen nicht nur vom Beckenrand springende Kinder zurück. Sie sind vor allem für Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit im Schwimmbad, die Überwachung der Wasserqualität und die Wartung der technischen Anlagen zuständig.

„Die alleinige Aufsicht am Beckenrand ist selbstverständlich den Schwimmmeistern vorbehalten“, berichtet Schwimmmeister Jörg Staiger, „doch in allen anderen Bereichen unterstützt unser Praktikant uns tatkräftig“. Vor allem bei der allmorgendlichen Vorbereitung des Badetages, bei der Reinigung der Becken und Anlagen und bei der Wartung der Bädertechnik übernimmt er Verantwortung und ist den Schwimmmeistern eine willkommene und verlässliche Hilfe. Die Begeisterung für die Arbeit im Freibad merkt man Basira Cham sofort an. Auf dem Weg um die Becken schweift sein geschulter Blick aufmerksam über das türkis schimmernde Wasser und im Gespräch verrät er, dass seine ganze Aufmerksamkeit gerade dem Praktikum und dem Deutsch-Lernen gilt – sehr zum Verdruss der Teammitglieder im Fußballverein.

Schwimmmeister Jörg Staiger hofft, dass sein Praktikant über den Winter die Prüfung als Rettungsschwimmer ablegen kann und in der nächsten Saison wieder zur Unterstützung ins Freibad über der Elz kommt.

Ob für Basira Cham zunächst die Ausbildung zum Rettungsschwimmer in Frage kommt, ist noch von vielen Faktoren abhängig. Trotz Unterdrückung und Menschenrechtsverletzungen wurde Gambia zu einem sicheren Herkunftsland erklärt, die Anerkennung seines Asylantrags ist damit ungewiss. Auch müssen die Deutschkenntnisse noch verbessert werden, um die Prüfung erfolgreich meistern zu können. Schwimmmeister Jörg Staiger hofft, dass sein Praktikant über den Winter die Prüfung als Rettungsschwimmer ablegen kann und in der nächsten Saison wieder zur Unterstützung ins Freibad über der Elz kommt.

Ein Geflüchteter, mit in Deutschland anerkannter Rettungsschwimmer-Ausbildung, könnte darüber hinaus dazu beitragen, interkulturelle Konflikte im Schwimmbad schneller zu lösen. Zwar kam es im Emmendinger Freibad bisher weder zu nennenswerten Konflikten noch zu Übergriffen, doch sich dem Thema proaktiv zu nähern hält Björn Michel, kaufmännischer Leiter der Stadtwerke Emmendingen und zuständig für den Freibadbetrieb, für den richtigen Weg. Bestärkt durch die durchweg positiven Reaktionen auf den Praktikanten von Stammgästen und Gelegenheitsbesuchern, die das Freibad-Team erhält. Auch Basira Cham fühlt sich im Freibad über der Elz sichtlich wohl. Alle sind freundlich und er kann sich einbringen, hat tolle Chefs und bereits viel gelernt – so sein Fazit nach der ersten Praktikumshälfte.

SWR Aktuell im Freibad über der Elz

In diesem Jahr ist es besonders auffällig: Personalmangel in Freibädern.

Kürzlich besuchte ein Team des SWR Fernsehens das Freibad über der Elz um mit Schwimmmeister Hartmut Bührer über seinen Traumberuf zu sprechen. Bührer war 19, als er im Jahr 1976 eine Ausbildung zum Schwimmmeistergehilfen begann. Seit mehr als 40 Jahren arbeit er nun im Emmendinger Freibad und sagt heute: „Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht“.

Doch viele Schwimmbäder öffnen dieses Jahr später oder bleiben ganz geschlossen. Der Grund dafür ist nicht etwa schlechtes Wetter, sondern es fehlt an Personal: Schwimmmeister oder Fachangestellte für Bäderbetriebe sind Mangelware. Hartmut Bührer wirbt für den Job am Beckenrand – schließlich arbeitet er, wo andere Urlaub machen.

(Quelle: SWR)

Warnung vor Vertragsabschluss am Telefon

Emmendinger Bürger bekommen Anrufe von unseriösen Unternehmen.

Derzeit häufen sich im Kundencenter der Stadtwerke Emmendingen die Meldungen über dubiose Werbeanrufe am Telefon. Ziel der Anrufer ist es, die Bürger zu einem Vertragsabschluss für die Strom- bzw. Gaslieferung zu bewegen. Dabei geben die Anrufer oft vor, die Kunden im Auftrag der Stadtwerke anzurufen. Die Anrufer versuchen in Emmendingen oft aggressiv und mit zweifelhaften Aussagen Zählernummern, Kundendaten sowie Bankverbindungen auszuspionieren. Dabei werde nicht selten mit Stromabschaltung oder Zählerausbau gedroht.

Die Stadtwerke Emmendingen warnen ausdrücklich vor solch unseriösen Geschäftspraktiken und widersprechen diesem Vorgehen vehement. Die Anrufer sind weder autorisiert, noch Mitarbeiter der Stadtwerke Emmendingen. Darüber hinaus schließen die Stadtwerke grundsätzlich keine Stromverträge am Telefon ab. Dies geschehe ausschließlich schriftlich oder persönlich im Kundencenter der Stadtwerke, berichtet Geschäftsführer Karl-Heinrich Jung und rät allen Kunden: „Auf keinen Fall persönliche Daten preisgeben“! Sollte ein Kunde doch einem unseriösen Anbieter aufgesessen sein, sollte er unbedingt von seinem 14-tägigen Widerrufsrecht Gebrauch machen.

Betroffene Bürger und Bürgerinnen können sich im Kundencenter der Stadtwerke in Emmendingen, Am Gaswerk 1, oder unter Telefon (0 76 41) 4 68 99-0 zu den falschen Anrufen absichern und beraten lassen. Die Öffnungs- und Servicezeiten sind Montag – Freitag von 8.30 – 12.00 Uhr, Montag und Dienstag von 13.00 – 16.30 sowie Donnerstag von 13.00 – 18.00 Uhr.

Stadtwerke Emmendingen beliefern das Deutsche Rote Kreuz im Kreis Emmendingen

Thomes Schneider (SWE-Vertriebsleiter) übergibt Roland Heß (stellv. Kreisgeschäftsführer DRK) den Nachweis zur TÜV NORD-geprüften Ökostromlieferung.

Thomes Schneider (SWE-Vertriebsleiter) übergibt Roland Heß (stellv. Kreisgeschäftsführer DRK) den Nachweis zur TÜV NORD-geprüften Ökostromlieferung.

Das Wirken des DRK steht unter dem Motto „Menschen helfen, Gesellschaft gestalten“. Unter diesem Leitsatz und unter Berücksichtigung von Umweltverträglichkeit und Wertschöpfung in der Region wählte sich der DRK Kreisverband Emmendingen e.V. den passenden Partner in Sachen Energieversorgung. Seit dem 1. Januar 2017 beliefern die Stadtwerke Emmendingen die DRK-Standorte im Landkreis mit Ökostrom aus Wasserkraft.

Stadtwerke Emmendingen (SWE) beliefern seit dem 1. Januar 2017 den Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Emmendingen e.V. (DRK). Der vom TÜV NORD geprüfte Ökostrom aus Wasserkraft fließt seither zu den DRK-Standorten im gesamten Landkreis – nach Emmendingen, Elzach, Endingen, Herbolzheim und Waldkirch – um Rettungswachen und eine rund um die Uhr besetzte Leitstelle zu versorgen.

„Regionale Verbundenheit und nachhaltig erzeugter Strom, das passt zu unserer Philosophie“, bestätigt Roland Heß (stellv. Kreisgeschäftsführer DRK) bei der Übergabe des Ökostromnachweis. „Gerade weil es um das Wohl der Menschen geht“, so Heß weiter. Stadtwerke-Vertriebsleiter Thomas Schneider freut sich über das klare Bekenntnis zur Region und versichert die Qualität des Ökostroms der Stadtwerke: „Unser Ökostrom wird in Wasserkraftwerken produziert und ist vom TÜV NORD zertifiziert.“

Als Teil des Landesverbandes Badisches Rotes Kreuz untergliedert sich der DRK Kreisverband Emmendingen in 25 Ortsvereine und Arbeitskreise. Der ehrenamtliche Kreisvorstand und der hauptberufliche Kreisgeschäftsführer führen den Kreisverband Emmendingen mit über 170 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit seinem vielfältigen Angebot leistet das DRK einen wichtigen Beitrag zur Versorgung von hilfsbedürftigen und notleidenden Menschen in unserem Landkreis und über dessen Grenzen hinweg.

Frag doch mal die Stadtwerke: Warum ragen die Schornsteine der neuen Heizzentrale für das Baugebiet Jägeracker 18 Meter in die Höhe?

Frag doch mal die Stadtwerke!

Warum ragen die Schornsteine der neuen Heizzentrale für das Baugebiet Jägeracker 18 Meter in die Höhe? Das fragte sich jüngst ein Emmendinger Stadtrat. Was sich die Planer dabei gedacht haben, erklären die Stadtwerke in ihrer Reihe „Frag doch mal die Stadtwerke“!

Im Sommer dieses Jahres soll die neue Heizzentrale der Stadtwerke Emmendingen im Baugebiet Jägeracker ihren Betrieb aufnehmen. Nach Fertigstellung der Gebäudehülle und vor dem Einzug der Heiztechnik, wurde kürzlich die 18 Meter hohe Schornsteinanlage installiert. Doch warum überragen die Schornsteine nicht nur die Heizzentrale, sondern auch alle umliegenden Gebäude?

Erklären lässt sich die Entscheidung der Stadtwerke-Ingenieure mit allerlei gesetzlichen Vorgaben und Auflagen seitens des Bauamts. Oder ganz einfach mit einem Stichwort: Anwohnerschutz. Die Schornsteine überragen das höchste Gebäude im Umkreis von 100 Metern um mehr als 5 Meter. So wird sichergestellt, dass die bei der Energieerzeugung entstehenden Abgase, die selbst in einer so effizienten Heizzentrale wie im Jägeracker unvermeidbar sind, nicht in die Häuser und Wohnungen der Anwohner ziehen können. Ein weiterer Grund für das Ausmaß der vier Schornsteine aus Edelstahl: Sie ersetzen viele einzelne kleine Kamine auf den Dächern der dort entstehenden Gewerbe- und Wohngebäude. Die Wahl des Materials Edelstahl fiel aus rein praktischen Gründen. Korrosionsschutz und eine lange Lebensdauer zeichnen das Material aus. Zudem ist es auf unkomplizierte Weise zu montieren – das spart Kosten und freut die Wärmekunden.

Erklären lässt sich die Entscheidung der Stadtwerke-Ingenieure mit allerlei gesetzlichen Vorgaben und Auflagen seitens des Bauamts. Oder ganz einfach mit einem Stichwort: Anwohnerschutz.

In der Heizzentrale selbst arbeitet höchst energieeffiziente Technik, die für eine besonders hohe Ausnutzung der Brennstoffe sorgt und eine äußerst geringe Menge an Abgasen produziert. Im Wesentlichen besteht die Anlage aus einem Blockheizkraftwerk (BHKW) das mittels Erdgas Wärme- und Strom erzeugt. Zugeschaltet werden kann ein ebenfalls mit Erdgas beheizter Spitzenlastkassel. Pufferspeicher und Netzpumpen sorgen für die Bereitstellung und den Transport der Wärme in die jeweiligen Gebäude.

Montage der Tragmasten für die vier Schornsteine der Heizzentrale Jägeracker.

Montage der Tragmasten für die vier Schornsteine der Heizzentrale Jägeracker.

Durch die gleichzeitige Erzeugung von Wärme und Strom wird eine besonders hohe Ausnutzung des Brennstoffs Erdgas erreicht und somit, gegenüber der konventionellen getrennten Erzeugung, rund ein Drittel an Primärenergie eingespart. Der Spitzenlastkessel wird nur an besonders kalten Tagen für die Wärmeversorgung zugeschaltet. Für alle anderen Tage ist die Leistung des BHWK ausreichend. Rund 300.000 Kilowattstunden Strom wird das BHKW pro Jahr erzeugen. Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 2.500 kWh pro Jahr entspricht dies der Strommenge von etwa 120 Haushalten.

Haben Sie auch eine Frage an die Stadtwerke Emmendingen? Schreiben Sie uns unter frage@swe-emmendingen.de oder besuchen Sie www.swe-emmendingen.de/frage.

Analyse: Emmendinger Leitungswasser erneut von hervorragender Qualität

Analyse: Emmendinger Leitungswasser erneut  von hervorragender Qualität

Leitungswasser ist gesund – das belegt auch die jüngste Trinkwasseranalyse der Stadtwerke Emmendingen. Außerdem schont es den Geldbeutel vieler Bürger. Denn ein Großteil der deutschen Bevölkerung ist von der Qualität ihres Trinkwassers überzeugt.

Das Wasser in Deutschland ist außerordentlich sauber. Das bestätigte im letzten Jahr eine bundesweite Studie der Stiftung Warentest. Diese ergab, dass Wasser aus dem Hahn oft mehr Mineralien und weniger chemische Rückstände enthalten als die wesentlich teureren Mineralwässer, die von einem Großteil der Bevölkerung kistenweise im Supermarkt gekauft werden. Doch noch immer zweifelt etwa jeder zwölfte Deutsche daran, dass man Leitungswasser hierzulande bedenkenlos trinken kann. Dies ergab eine Studie vom Verband kommunaler Unternehmen (VkU). Im Umkehrschluss ist das Ergebnis der Studie selbstverständlich auch äußerst erfreulich. Besagt es doch, dass rund 92 Prozent der Befragten der Ansicht sind, dass wir ohne Bedenken Leitungswasser trinken können. Dass die Befragten damit vollkommen richtig liegen, beweist auch die aktuelle Trinkwasseranalyse der Stadtwerke Emmendingen, die dem Emmendinger Leitungswasser erneut hervorragende Qualität bescheinigt.

„Es gibt keinen Grund beim Trinken von Leitungswasser etwas zu befürchten.“

Leitungswasser ist das am besten kontrollierte Lebensmittel überhaupt. Sorge trägt dafür eine strenge Trinkwasserverordnung, zu deren Einhaltung die örtlichen Wasserversorger, wie die Stadtwerke Emmendingen, angehalten sind. So wird gewährleistet, dass keine Schadstoffgrenzwerte überschritten werden. Die Wasserversorger stehen wiederrum unter staatlicher Aufsicht durch die Gesundheitsämter. „Es gibt keinen Grund beim Trinken von Leitungswasser etwas zu befürchten. Die Emmendinger Messwerte liegen weit unter den gesundheitsrelevanten Grenzwerten, oftmals sogar unter der Bestimmungsgrenze“, versichert Karl-Heinrich Jung, Geschäftsführer der Stadtwerke Emmendingen. Auch über Prüfparamater wie zum Beispiel Uran muss man sich als Verbraucher keine Sorgen machen, so Jung. Grund- oder Quellwasser, das durch uranhaltige Gesteinsschichten sickert, nimmt das Schwermetall auf natürliche Weise auf. In Emmendingen sind die Werte jedoch mit 0,0002 Milligramm je Liter so niedrig, dass sie kaum messbar sind.

In Deutschland stammt das Trinkwasser zu 70 Prozent aus Grund- und Quellwasser. Der Rest aus Flüssen, Seen und Talsperren. In Emmendingen wird das Trinkwasser vollständig aus Grund- und Quellwasser gewonnen. Direkt bei der Förderung wird das Trinkwasser in den Wasserwerken analysiert. Die Aufbereitung des Trinkwassers ist in Emmendingen nur in sehr geringem Maß notwendig. Die örtlichen geologischen Gegebenheiten sorgen bereits für natürliche Filterung und qualitativ hochwertiges Trinkwasser. Über das Rohrnetz gelangt das Trinkwasser dann bis zu den Hausanschlüssen der Verbraucher. Bis dorthin gilt auch die Trinkwasserverordnung und somit die Qualitätskontrolle durch die Stadtwerke.

Für die hauseigenen Rohrleitungen sind dann die Eigentümer bzw. die Vermieter zuständig. Kritisch für die Gesundheit können Bleirohre sein. Diese sind jedoch nur noch selten anzutreffen. Obwohl nicht schön anzusehen, ist ein durch Rost bedingter hoher Eisengehalt im Wasser in der Regel nicht schädlich für die Gesundheit. Einfach so lang kaltes Wasser laufen lassen bis die Verfärbungen verschwinden. Auch Kalk im Wasser ist nicht schädlich. Calcium ist sogar ein wichtiger Mineralstoff für unseren Körper der auch in vielen Mineralwässern enthalten ist. Nur für Kaffeemaschinen und Wasserkocher ist ein hoher Calciumgehalt problematisch.

Als Fazit lässt sich sagen: Leitungswasser kann hierzulande bedenkenlos getrunken werden. Allein in Emmendingen wird die Wasserqualität in über 100 Untersuchungen jährlich überwacht. Flaschenwasser bietet im Vergleich keine großen Vorteile, es ist teurer und durch die notwendigen Ressourcen für Abfüllung und Transportwege schädlicher für die Umwelt. Zudem enthalten Mineralwässer – wie die Studie der Stiftung Warentest belegt – trotz ihres Namens nicht unbedingt mehr Mineralien als Leitungswasser.

Trinkwasser-Analyse (PDF)

Strom für ganz Südbaden

Aus 100% Wasserkraft und TÜV-zertifiziert.

Stromtarife
Erdgas für ganz Südbaden

Flexibel, wirtschaftlich und schadstoffarm.

Erdgastarife
Trinkwaser für Emmendingen

Kühl und gesund: Das Lebensmittel Nr. 1.

Wassertarife

Werden Sie Baumpate:
Für jeden Kunden stiften wir einen Setzling zur Aufforstung eines Waldstücks.

Erfahren Sie mehr

Weitersagen lohnt sich:
Empfehlen Sie uns Ihren Freunden und Bekannten in Südbaden.

Erfahren Sie mehr

Baby-Bonus:
Wir gratulieren zum Nachwuchs und unterstützen frisch gebackene Eltern.

Erfahren Sie mehr
Ökostrom
Unser Ökostrom ist vom TÜV-NORD zertifiziert.
Energieversorgung Denzlingen
Wir sind Partner der Energieversorgung Denzlingen.
Aktion Stromspar-Check
Wir unterstützen die Aktion Stromspar-Check.
Seitenübersicht | Impressum & Datenschutz | Stromkennzeichnung
© 2016 Stadtwerke Emmendingen GmbH