Stadtwerke erweitern kontaktlosen Service

Die Stadtwerke Emmendingen reagieren mit verschiedenen Maßnahmen auf die anhaltenden Einschränkungen durch die Corona-Pandemie. Sie bieten Ihren Kunden mehr kontaktlosen Service und wollen die durch die Pandemie ausgelöste Krisenzeit solidarisch bewältigen.

„Als Versorger von Trinkwasser, Strom, Gas und Wärme sind die Stadtwerke Emmendingen auch in Zeiten der Corona-Pandemie stark gefordert“, berichtet Stadtwerke-Chef Björn Michel. Nicht nur gilt es die Versorgungsinfrastruktur aufrechtzuerhalten, auch der telefonische und elektronische Kundenservice ist gefragt. Dies veranlasst die Stadtwerke ab sofort ihren telefonischen Service unter 07641/468 99-0 zu erweitern. Erreichbar ist das Stadtwerke-Team nun von Montag bis Mittwoch von 8 bis 16:30 Uhr, Donnerstags von 8 bis 18:00 Uhr und am Freitag von 8 bis 13 Uhr. 24 Stunden uneingeschränkt erreichbar sind die Notfall-Nummern für Strom (0800 / 3 62 94 77) und für Wasser, Gas und Wärme (07641 / 95 99 373).

Um Stadtwerke-Kunden, die ihre Rechnung bisher bar bezahlt haben, einen alternativen Zahlungsweg zu ermöglichen, wurde im Eingangsbereich des Kundencenters (Am Gaswerk 1), unter Einhaltung aller Sicherheitsvorschriften, ein Bereich zum kontaktlosen Zahlen via EC-Karte errichtet. Das Service-Team bittet darum die Zahlung mit EC-Karte zuvor telefonisch anzukündigen.

„Keiner sollte in der aktuellen Lage auch noch Zahlungsschwierigkeiten befürchten“, sagt Michel. In Not geratene Unternehmen, Selbstständige oder auch Privathaushalte können prüfen lassen, ob die Abschlagshöhe für die nächsten Monate angepasst werden kann (notwendig sind hierfür aktuelle Zählerstände) und ob Rechnungsbeträge in Raten gezahlt werden können.

Einschränkungen im Stadtbusverkehr

Emmendinger Stadtbus fährt in einen Kreisverkehr ein

Um die Verbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, treffen die Stadtwerke Emmendingen verschiedene Maßnahmen – auch der Stadtbusverkehr und das Anruf-Sammel-Taxi ist betroffen.

„Unser Ziel ist es, allen Menschen, die zur Arbeit müssen sowie für Fahrten zur Versorgung mit Lebensmitteln weiterhin ein verlässliches Mobilitätsangebot in Emmendingen zu bieten“, sagt Stadtwerke-Chef Björn Michel. Derzeit sind alle Stadtbusse jedoch mit geänderten Fahrplänen unterwegs. Sie fahren bis auf Weiteres nach dem Ferien-Fahrplan.

Zugleich gelten in allen Bussen neue Verhaltensregeln. Grundsätzlich sind in allen Stadtbussen nur die hinteren Türen für den Ein- und Ausstieg zu benutzen. Die erste Tür direkt bei den Fahrerinnen und Fahrern bleibt vorsorglich geschlossen. Im Anruf-Sammel-Taxi (AST) ist die Beförderung auf zwei Fahrgäste je Fahrt beschränkt. Der Beifahrerplatz steht zur Beförderung nicht mehr zu Verfügung.

Auch Tickets werden im Bus und im AST nicht mehr verkauft. Der Komfortzuschlag im AST wird nicht erhoben. Fahrgäste werden gebeten Fahrkarten im Vorverkauf, an den Fahrscheinautomaten am Emmendinger ZOB oder via RVF-App „FahrPlan+“ zu erwerben.

Ziel der Maßnahmen ist es, die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung mit dem Corona-Virus sowohl für Personal als auch für die Fahrgäste zu minimieren. Des Weiteren bitten die Stadtwerke ihre Fahrgäste dringend, die im Bus ausgehängten Verhaltensregeln zur Hygiene zu beachten.

Strom und Gemüse: Spatenstich für die Denzlinger Agro-Photovoltaik-Anlage

Beteiligte vollziehen Spatenstich für die AGRO-Photovoltaik Anlage

Von links: Andreas Steinhüser, Markus Hollemann, Björn Michel und Thomas Trenkle beim Spatenstich.

Auf ein und demselben Feld in Denzlingen werden bald Mais und Strom zusammen geerntet. Vergangenen Donnerstag erfolgte der Spatenstich für die deutschlandweit zweite Agro-Photovoltaik-Anlage durch das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme, die Gemeinde Denzlingen und die Stadtwerke Emmendingen.

Bereits seit Mitte 2018 arbeitet das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme gemeinsam mit der Gemeinde Denzlingen als Flächeneigentümer und den Stadtwerken Emmendingen als zukünftigem Betreiber an der Planung und Realisierung eines innovativen Forschungsprojekts zur ressourceneffizienten Landnutzung. Agro-Photovoltaik nennt sich das Verfahren, das eine simultane Nutzung der landwirtschaftlichen Fläche und die gleichzeitige Photovoltaik-Stromerzeugung vereint. Deutschlandweit ist das Projekt in Denzlingen erst das zweite seiner Art.

Beteiligte werden von der Presse interviewt

 
„Für uns ist es wichtig, unseren Besuchern aus der ganzen Welt vor der Haustür eine Anlage zeigen zu können“, sagte Andreas Steinhüser, Teamleiter beim Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme in Freiburg. Dabei dient die Anlage in der Nähe des Einbollenstadions mit einer Fläche von 250 Quadratmetern und einer Leistung von 20 Kilowatt eher als Demonstrationsanlage, als dass sie gewinnbringend zur Stromerzeugung genutzt wird. Gezeigt werden soll, dass die Technologie eine effiziente Doppelnutzung der landwirtschaftlichen Fläche ermöglicht. So kann Photovoltaik auf Freiflächen ausgebaut werden, ohne dabei wertvolle Ressourcen an fruchtbarem Boden nennenswert zu verbrauchen.

Bürgermeister Markus Hollemann lobte die gute und schnelle Zusammenarbeit aller Partner und betonte, dass für Ihn mit dem Spatenstich der Anlage eine „Herzensangelegenheit“ umgesetzt wird. Dem schloss sich Stadtwerke-Chef Björn Michel an, der die unkomplizierte Kooperation hervorhob und betonte, dass der Betrieb einer so innovativen Anlage gut in das breit gefächerte Portfolio der Stadtwerke passt.

Als Pächter wird Thomas Trenkle unter den Modulen im ersten Jahr Mais anbauen. Doch bis dies geschehen kann, wird es noch etwas dauern. Denn der für Mitte März geplante Bau der Anlage verzögert sich nun leider aufgrund der landesweiten Einschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie.

Trinkwasserwoche der Stadtwerke findet im Internet statt

Innenbereich eines Wasserspeichers, welcher gerade mit Wasser befüllt wird.

Ab 22. März widmen sich die Stadtwerke bei Instagram und Facebook sieben Tage lang mit spannenden Posts und Stories sowie einem großen Gewinnspiel dem Lebensmittel Nr. 1 – Trinkwasser. Anlass ist der weltweite „Tag des Trinkwassers“.

Seit 1993 findet jedes Jahr am 22. März der von den Vereinten Nationen initiierte „Tag des Trinkwassers“ statt. Auch in diesem Jahr beteiligen sich die Stadtwerke Emmendingen und wollen auf die hervorragende Wasserqualität vor Ort aufmerksam machen. Unter dem Motto „Kein Firlefanz und Chichi! Einfach gutes Wasser!“ startet am 22. März eine – kurzfristig ins Internet verlegte – Trinkwasserwoche.

„Mit unserem Motto wollen wir uns mit einem Augenzwinkern an all jene richten, die Wasser aus vermeintlich kühlen Bergbächen oder aus Vulkanquellen in Wasserkisten nach Hause schleppen, während unser Trinkwasser in hervorragender Qualität direkt aus dem Wasserhahn sprudelt“, erklärt Stadtwerke-Chef Björn Michel. Da in Zeiten des Corona-Virus Info-Abende oder Führungen durch Wasserwerke nicht durchführbar sind, haben die Stadtwerke ihre Aktion kurzerhand ins Internet verlegt. Via Instagram und Facebook erfahren die Emmendinger Bürgerinnen und Bürger täglich in Posts und Stories spannende Fakten rund um ihr Trinkwasser. „Auf das können wir zu Recht stolz sein“, sagt Michel. Das Emmendinger Wasser erfüllt nicht nur die gesetzlichen Auflagen der Trinkwasserverordnung, sondern liegt mit seinen Ergebnissen aus zahlreichen Wasserproben weit unterhalb der festgelegten Grenzwerte.

Auch aktuell bestehe kein Grund zur Beunruhigung: Die Übertragung des Corona-Virus über das Trinkwasser ist laut einer offiziellen Stellungnahme des Umweltbundesamtes sehr unwahrscheinlich. Die Trinkwassergewinnung bietet zu jedem Zeitpunkt durch das Multibarrieren-Prinzip und durch die Einhaltung der allgemein anerkannten Regeln der Technik einen weitreichenden Schutz auch vor unbekannten Organismen und chemischen Stoffen.

Aufbau und Struktur des aktuellen SARS-CoV-2 ist anderen Coronaviren sehr ähnlich, bei denen in Untersuchungen gezeigt wurde, dass Wasser keinen relevanten Übertragungsweg darstellt. Die Viren sind zudem leichter zu inaktivieren als beispielsweise Noroviren.

Alle Informationen zur Trinkwasserwoche finden Sie hier →


  • Wasserwoche bei Instagram

    Stadtwerke auf Instagram

  • Wasserwoche bei Facebook

    Stadtwerke auf Facebook

Stadtwerke schließen Kundencenter ab 13. März 2020

Die besondere Verantwortung als Energieversorger veranlasst die Stadtwerke Emmendingen zu umfassenden Vorsorgemaßnahmen zum Schutz der Versorgungsinfrastruktur.

Aufgrund der steigenden Anzahl an Corona-Infektionen in Deutschland schließen die Stadtwerke Emmendingen das Kundencenter zum 13. März 2020 und schränken auch technische Services wie Zählerwechsel vorerst ein. Die Einschränkung erfolgt vorerst auf unbestimmte Zeit.

„Als Versorger von Trinkwasser, Strom, Gas und Wärme tragen die Stadtwerke Emmendingen eine besondere Verantwortung gegenüber der Bevölkerung“, erläutert Stadtwerke-Chef Björn Michel. „Um unserer Fürsorgepflicht weiterhin vollumfänglich nachkommen zu können und die Versorgungsinfrastruktur aufrechtzuerhalten, ist es notwendig umfassende Vorsorgemaßnahmen zu treffen“, so Michel weiter. Aktuell gibt es zwar weder bei den Stadtwerken selbst, noch in deren Umfeld aus Dienstleistern oder Geschäftspartnern einen bekannten Corona-Fall.

Die nun beschlossenen Maßnahmen beziehen sich auf den persönlichen Kundenkontakt. Telefonisch oder elektronisch stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterhin zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung. Nutzer von PrePaid-Stromzählern werden weiterhin nach telefonischer Terminvereinbarung bedient. Ebenfalls uneingeschränkt erreichbar sind die Notfall-Nummern für Wasser, Strom, Gas und Wärme.

Die Stadtwerke bitten um Verständnis für diese Maßnahme.

  • Servicezeiten

    Montag & Dienstag
    8:00 bis 16:30 Uhr

    Mittwoch & Freitag
    8:00 bis 13:00 Uhr

    Donnerstag
    8:00 bis 18:00 Uhr

  • Kontakt

    Telefon: 0 76 41 / 4 68 99-0
    Fax: 0 76 41 / 4 68 99-10
    WhatsApp: 0160 / 948 764 77

    E-Mail: info@swe-emmendingen.de

Notruf

Unser Notdienst ist 24 Stunden für Sie da!

Strom:
0800 / 3 62 94 77

Gas, Wasser, Fernwärme:
07641 / 95 99 373

Sturmtief Sabine beschert den Stadtwerken einen Windkraft-Ertragsrekord

Gondel der Winfkraftanlage. Rotorblätter drehen sich schnell im Wind.

Des einen Leid, des anderen Freud: Sturmtief „Sabine“ sorgte im Februar für einen Rekord beim Windstrom. Während die Windkraftanlage der Stadtwerke Emmendingen auf dem Weißmoos einen neuen Ertragsrekord aufstellte, konnten in Deutschland zeitweise rund 60 Prozent des Stromverbrauchs durch Wind gedeckt werden.

Im Februar fegte Sturmtief „Sabine“ über Deutschland hinweg und sorgte mancherorts für erhebliche Schäden. „Des einen Leid ist des anderen Freud“ heißt es sprichwörtlich und so können die Stadtwerke Emmendingen dem Sturmtief zumindest aus energiewirtschaftlicher Sicht etwas Gutes abgewinnen. Denn Sabine sorgte im Februar für einen Rekord beim Windstrom. Während die Windkraftanlage der Stadtwerke auf dem Weißmoos im Schuttertal mit 1,2 Millionen Kilowattstunden erzeugtem Strom einen neuen Ertragsrekord aufstellte, konnte in ganz Deutschland, nach Schätzungen der Denkfabrik Agora Energiewende zeitweise rund 60 Prozent des Stromverbrauchs durch Wind gedeckt werden.

Als Anlagenbetreiber freut sich Stadtwerke-Chef Björn Michel über den ertragreichen Monat und erklärt, dass die Windausbeute dank spezieller Technik ermöglicht wurde: „Unsere Windkraftanlage wird mit einer Sturmregelung betrieben, die Stoppvorgänge bei starkem Wind vermeidet und somit Ertragsverlusten vorbeugt“. Ab Windgeschwindigkeiten von etwa 122 km/h klappen die Rotorblätter aus dem Wind und laufen mit verminderter Geschwindigkeit weiter. So werden Schäden an der Anlagentechnik vermieden.

Betrachtet man die seit Herbst 2013 produzierte Menge von 35 Millionen Kilowattstunden Strom, Monatsrekorde von bis zu 1,2 Millionen Kilowattstunden und Tagesrekorde von bis zu 72.000 Kilowattstunden, wird das Projekt den anfänglichen Erwartungen mehr als gerecht.

Stadtwerke und Stadt stellen Fahrplanentwurf für Stadtbus vor

Stadtwerke-Chef Björn Michel, Dr. Barbara Degenhardt (Abteilungsleiterin Umwelt, Klima, Verkehr der Stadt Emmendingen) und Oberbürgermeister Stefan Schlatterer präsentieren die Pläne für den Fahrplanwechsel im Juni 2020.

Stadtwerke-Chef Björn Michel, Dr. Barbara Degenhardt (Abteilungsleiterin Umwelt, Klima, Verkehr der Stadt Emmendingen) und Oberbürgermeister Stefan Schlatterer präsentieren die Pläne für den Fahrplanwechsel im Juni 2020.

Am 14. Juni 2020 tritt der neue Fahrplan auf der Rheintalbahn in Kraft. Das Konzept des Verkehrsministeriums sieht einen Stundentakt der Regionalbahn (RB) und einen stündlichen Regional-Express (RE) in alternierender Lage zwischen Offenburg und Basel vor. Der neue Fahrplan hat hinsichtlich der Anbindung des Stadtbusverkehrs erhebliche Nachteile.

Die Abstimmung des Stadtbusverkehrs an den DB-Fahrplan war in der Vergangenheit vergleichsweise unkompliziert und effizient machbar. Dies ist aufgrund der neuen Ankunfts- und Abfahrtszeiten am Bahnhof Emmendingen nicht mehr wie bisher möglich. Der halbstündliche Zeitknoten um ca. 15 und 43 am Bahnhof Emmendingen, an dem sich bisher die RE und RB Linien der Deutschen Bahn (DB) kreuzen, entfällt. Aufgrund dessen können die Züge zukünftig aus beiden Richtungen mit den Stadtbuslinien nicht mehr wie bisher verknüpft werden. Dazu kommt, dass der Wechsel der Fahrplanzeiten zur geraden und ungeraden Stunde auf den beiden Regionalexpresslinien alternierend ist und eine vernünftige Anbindung aller Stadtbusse praktisch ausgeschlossen ist.

Der Stadtbusfahrplan muss daher in Abstimmung mit den Stadtwerken angepasst werden, um die Stadtbusse bestmöglich an den neuen Fahrplan der Deutschen Bahn abzustimmen und weiterhin möglichst viele Anschlüsse ohne längere Wartezeiten zu ermöglichen.

Die Stadt Emmendingen hat ein Verkehrsplanungsbüro mit der Überplanung des Stadtbusangebots beauftragt. Das Büro hat verschiedene Varianten im Entwurf erarbeitet, die nun noch in den Gremien beraten und entschieden werden müssen. Die Fahrplanumstellung des Stadtbusses soll parallel zur Änderungen des Fahrplans auf der Rheintalbahn am 14. Juni 2020 erfolgen.

Alle Stadtbuslinien werden bestmöglich und mit Berücksichtigung der verkehrsvertraglichen Regelungen an die neue und sehr komplexe Ausgangssituation für den Stadtbus Emmendingen angepasst. Die Anbindungen an die Züge der Deutsche Bahn kann zu-künftig jedoch oft nur entweder an den RB- oder an die RE-Züge erfolgen. Die primäre Verknüpfung der Busse erfolgt mit den Zügen nach/aus Freiburg. Anschlüsse nach/aus Offenburg wurden bestmöglich berücksichtigt. Des Weiteren sind die Ankunfts- und Abfahrtsminuten der Deutschen Bahn nicht immer gleich. Die Stadtbusverbindungen sind darauf soweit wie möglich abgestimmt. Insbesondere morgens kommt es deswegen zu Minutenverschiebungen der Stadtbusabfahrtszeiten. Ein rhythmischer Stadtbusfahrplan ist deshalb nicht immer auf allen Linien möglich.

Zur Flexibilisierung des Fahrzeugeinsatzes wird im Verkehrsvertrag zwischen Stadtwerke Emmendingen und der SWEG eine Ergänzung vorgenommen. Der Spielraum des Fahrzeugeinsatzes soll dadurch ausgeweitet werden. Es können überall wo möglich zukünftig auch Standardbusse mit 12 Metern Länge eingesetzt werden.

Strom und Gemüse: Agrophotovoltaik-Projekt startet in Denzlingen

Meinrad Schuler (Stadtwerke Emmendingen), Thomas Koch (Gemeindeverwaltung Denzlingen), Andreas Steinhüser (Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme) und Thomas Trenkle (Landwirt und Pächter der AGRO-PV-Fläche) bei der Planung des Projektstarts.

Meinrad Schuler (Stadtwerke Emmendingen), Thomas Koch (Gemeindeverwaltung Denzlingen), Andreas Steinhüser (Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme) und Thomas Trenkle (Landwirt und Pächter der AGRO-PV-Fläche) bei der Planung des Projektstarts.

Solarstromproduktion und Landwirtschaft auf der gleichen Fläche – diese Kombination soll ab April 2020 in Denzlingen erprobt werden. Gemeinde, Fraunhofer ISE und Stadtwerke Emmendingen planen derzeit die letzten Details zur Inbetriebnahme.

Bereits seit Mitte 2018 arbeitet das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme gemeinsam mit der Gemeinde Denzlingen und den Stadtwerken Emmendingen an der Planung eines Forschungsprojekts zur ressourceneffizienten Landnutzung. Agrophotovoltaik nennt sich das Verfahren, dass eine simultane Nutzung landwirtschaftlicher Flächen für die Nahrungsmittelproduktion und gleichzeitige Photovoltaik-Stromerzeugung anstrebt. Nun ist das Projekt so weit voran geschritten, dass die Forschungsfläche in Denzlingen im Frühjahr in Betrieb gehen kann. Die letzten Details wurden kürzlich bei einer Besprechung im Denzlinger Rathaus geklärt.

Deutschlandweit ist das Projekt erst das zweite seiner Art. Über einer 250 m² großen Ackerfläche in der Nähe des Einbollenstadions in Denzlingen werden in fünf Meter Höhe Solarmodule mit einer Leistung von 20 Kilowatt installiert, um so eine Steigerung der Landnutzungsrate zu erreichen. Die Technologie ermöglicht eine effiziente Doppelnutzung der Fläche: Die klimaschonende Stromerzeugung durch Photovoltaik kann ausgebaut werden, ohne wertvolle Ressourcen an fruchtbarem Ackerboden nennenswert zu verbrauchen. Durch gezieltes Lichtmanagement werden die Erträge aus PV und Photosynthese optimiert. Zusätzlich werden die Wertschöpfung in der Region und die ländliche Entwicklung gefördert.

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