Faire und sichere
Energieversorgung.

Aktuelle Informationen

9-Euro-Ticket im Emmendinger Stadtbus

Stadtbus im Zentralen Omnibus Bahnhof Emmendignen

Als RegioKarte Basis ist das 9-Euro-Ticket auch in den Emmendinger Stadtbussen erhältlich.

Das Energie-Entlastungspaket sieht für die Monate Juni, Juli und August das sogenannte 9-Euro-Ticket vor, das Bus- und Bahnfahren für 9 Euro im Monat ermöglichen soll. Aufgrund des knappen Vorlaufs hat man sich im RVF entschieden, die bereits vorhandene und in den Verkaufskanälen etablierte RegioKarte Basis als 9-Euro-Ticket anzubieten.

Die RegioKarte Basis ist eine persönliche, an den Kalendermonat gebundene Monatskarte, die nicht zur Mitnahme weiterer Personen berechtigt. Insofern erfüllt sie alle Voraussetzungen für das 9-Euro-Ticket. Am einfachsten ist die RegioKarte Basis als MobilTicket zu erwerben: In der App der Deutschen Bahn oder den Apps von RVF und VAG– FahrPlan+ und VAG mobil– findet sich in den drei Monaten die RegioKarte Basis zum Kauf für je 9,00 Euro. Auch im Online-Shop der Freiburger Verkehrs AG (VAG) sowie in den Verkaufsstellen, z. B. pluspunkt und Radstation ist sie erhältlich.

Im Emmendinger Stadtbus oder in den Regionalbussen kann auch die RegioKarte Basis zum Preis von 9,00 Euro gekauft werden.
An den DB-Automaten und -Verkaufsstellen wird ein bundesweit einheitliches 9-Euro-Ticket eingerichtet. Dieses muss ausgewählt werden – für eine RegioKarte Basis werden dort die üblichen 60,50 Euro belastet.

Auf der Website des RVF finden alle Fahrgäste Informationen rund um das 9-Euro-Ticket. Dort werden auch spezifische Fragen beantwortet: www.rvf.de.

Übersicht:

  • Kauf per App von VAG / RVF (ab 26.05.2022) und DB Navigator: RegioKarte Basis
  • Kauf in den gängigen Verkaufsstellen: RegioKarte Basis
  • Kauf am DB-Automaten: 9-Euro-Ticket der DB (bundeseinheitlich)
  • Kauf im Bus: RegioKarte Basis
  • Erstattung von, RegioKarte Jahr und SemesterTicket: in Kürze unter www.rvf.de

Quelle: Regio-Verkehrsverbund Freiburg (RVF)

Stadtwerke unterstützen die Initiative „Senioren helfen Senioren – Ehrensache!“

Stadtwerke unterstützen die Initiative „Senioren helfen Senioren – Ehrensache!“

Mit ihrer letztjährigen Weihnachtsspende unterstützten die Stadtwerke Emmendingen die Initiative „Senioren helfen Senioren – Ehrensache“ „Das Engagement der Seniorinnen und Senioren verdient unseren Respekt und unsere Anerkennung“, so Stadtwerke-Chef Björn Michel damals. Mit finanzieller Unterstützung – in Höhe von 4.000 Euro – wollten die Stadtwerke dazu beitragen, dass das Projekt bekannter wird, Hilfesuchende und Helfende zusammenkommen und hoffen, dass auf diesem Wege auch Kontakte und Beziehungen gegen die Einsamkeit entstehen.

Dieses Budget wurde nun durch die Initiative abgerufen und in einen neuen, zielgruppengerechten medialen Auftritt investiert. Mit viel Liebe zum Detail und in enger Kooperation mit den Senior*innen entstand in den letzten Monaten in der Marketingabteilung der Stadtwerke zunächst ein Logo, welches der Initiative ein eigenes Gesicht gibt. Dazu eine unverwechselbare Designsprache die in Flyern, Plakaten und Erinnerungskärtchen floss und die Kernthemen der Solidarität und Hilfsbereitschaft zum Ausdruck bringen.

Stadtwerke unterstützen die Initiative  „Senioren helfen Senioren – Ehrensache!“

Mit viel Elan und den neuen Werbemedien startet die Senioren-Initiative nun in die weitere Nachbarschaftshilfe-Arbeit im aktuell im größten Emmendinger Stadtteil Bürkle-Bleiche. Dank sinkender Corona-Fallzahlen sind viele der ehrenamtlichen Hilfeleistungen für im Ruhestand lebende Menschen wieder im persönlichen Kontakt möglich. Zugleich möchte die Initiative wachsen – „mehr Unterstützer*innenbringen frischen Wind und neue Ideen in die Initiative, zugleich können wir mehr Menschen helfen und zusammenbringen“, freut sich Beatrice Soranno.

Interessierte Senior*innen erreichen die Initiative am besten jeden Dienstag zwischen 10 und 12 Uhr im Stadtteil- und Familienzentrum Bürkle-Bleiche oder per Telefon unter: 07641 452-6302. Auch im Internet ist die Initiative nun unter www.senioren-em.de zu finden. Anfragen per E-Mail gehen an: hilfe@senioren-em.de.

Abschaffung der EEG-Umlage: Senkung der Strompreise

Information über die Tarif­preisänderung der Stadtwerke Emmen­dingen GmbH gemäß der Grund­versorgungs­verordnung Strom (StromGVV)

Zum 1. Juli 2022 treten im Grund­versorgungs­gebiet der Stadtwerke Emmen­dingen GmbH (Stadt Emmen­dingen und Ortschaften) die neuen Grund­versorgungs­tarife für den Bezug von Strom in Kraft.

Übersicht und Preise der Grund- und Ersatzversorgung gültig ab 01.07.2022 (PDF)

Mit dem „Gesetz zur Absenkung der Kostenbelastung durch die EEG-Umlage“ soll eine spürbare Entlastung der Verbraucherinnen und Verbaucher bei den Stromkosten erreicht werden. Zu diesem Zweck wird die EEG-Umlage bereits zum 1. Juli 2022 auf null abgesenkt.

Seit Monaten ist der Druck auf die Energiepreise enorm und hat sich seit Beginn des Krieges in der Ukraine noch einmal verschärft. Die Abschaffung der EEG-Umlage ist daher eine wichtige Maßnahme, um Haushalte und viele Gewerbekunden vor zu starken Belastungen zu schützen.

Über die neuen Tarif­preise werden alle grund­versorgten Kundinnen und Kunden schriftlich informiert. Folgend finden Sie eine Übersicht der zu erwartenden Ersparnis
für verschiedene Haushaltsgrößen:


Diese Mitteilung erfolgt aufgrund § 5 Abs. 2 StromGVV.

Stadt Emmendingen baut den Fuhrpark weiter umweltfreundlich aus

Stadt und Stadtwerke testen gemeinsam die neue Ladesäule am Rathaus: v.l. Daniel Jödicke, Vertriebsleiter Stadtwerke Emmendingen, Oberbürgermeister Stefan Schlatterer, Alexander Braun, Projektverantwortlicher bei der Stadt Emmendingen und Daniel Binkert, Teamleiter Strom bei den Stadtwerken Emmendingen

Stadt und Stadtwerke testen gemeinsam die neue Ladesäule am Rathaus: v.l. Daniel Jödicke, Vertriebsleiter Stadtwerke Emmendingen, Oberbürgermeister Stefan Schlatterer, Alexander Braun, Projektverantwortlicher bei der Stadt Emmendingen und Daniel Binkert, Teamleiter Strom bei den Stadtwerken Emmendingen

Eine Ladesäule am Rathaus geschaffen

Eine abgeleitete Maßnahme des Klimaschutzkonzepts der Stadt Emmendingen ist die Beschaffung von E-Fahrzeugen für die städtische Fahrzeug-Flotte, da diese eine Vorbildfunktion erfüllt.
Schon 2011 wurde deshalb das erste E-Fahrzeug zur Benutzung für die städtischen Mitarbeitenden angeschafft, damals ein geleaster Smart. Mittlerweile fahren nicht nur die Mitarbeitenden mit E-Mobilität zu Terminen, sondern auch die städtische Poststelle erledigt ihre Auslieferungen mit einem E-Fahrzeug.
Und für kürzere Dienstfahrten gibt es seit 2016 zwei E-Bikes und seit 2022 ein schnelleres Pedelec. Auch Oberbürgermeister Stefan Schlatterer nutzt für Dienstfahrten im Stadtgebiet fast ausschließlich das städtische E-Bike.

Damit die PKWs nun auch einfach am Rathaus aufgeladen werden können, hat die Stadtverwaltung eine Ladesäule mit zwei Lademöglichkeiten für E-Fahrzeuge geschaffen. Die Ladesäule steht ab sofort den Mitarbeitenden der Verwaltung zur Verfügung. Die Stadtwerke Emmendingen unterstützen bei der Auswahl der Säule und standen als Betreiberin von eigenen Ladesäulen für technische Fragen zur Verfügung. Die neue Ladesäule ist mit zwei Ladepunkten zu je 22 kW ausgestattet. Die Gesamtkosten in Höhe von 23.000 Euro wurden mit 5.000 über ein Landes-Programm zur Förderung von E-Mobilität bezuschusst.

Um auch das E-Ladenetz für die Bevölkerung im gesamten Stadtgebiet weiter auszubauen, hat die Stadtverwaltung eine Förderung in Höhe von 140.000 EURO für 10 öffentliche Ladestationen beantragt und auch erhalten. Im Moment wird gerade die Ausschreibung zur Vergabe der Leistung vorbereitet. Die Baumaßnahmen für die öffentlichen Ladesäulen werden noch 2022 beginnen.


Foto: Stadt Emmendingen

Saisonstart im Freibad über der Elz: Badespaß wie im Jahr 2019!

Stadtwerke Chef Björn Michel und Schwimmmeister Jörg Staiger präsentieren das neue Freibad Badetuch im Freibad über der Elz

Schwimmen, planschen und entspannen: Ab heute, dem 2. Mai 2022, bietet das beliebte Emmendinger Familien- und Freizeitbad wieder Wasserspaß für Groß und Klein.

Es startet – nach zwei von Einschränkungen auf Auflagen geprägten „Corona-Jahren“ – ein Freibad-Sommer wie er zuletzt 2019 war. Mit durchgehenden Öffnungszeiten von 9 bis 19 Uhr und ohne Ruhetag starten die Stadtwerke als Betreiber – aktuell ohne Einschränkungen – in die Saison.

Worauf sich die Badegäste wohl am meisten freuen? „Auf Jahres- und Zehnerkarten, auf gemütliche Minuten auf der Sprudel-Liege oder ausgelassenes Rutschen!“, vermutet Stadtwerke-Chef Björn Michel. Denn Zugangsbeschränkungen ins Bad, Personenbegrenzung in den Becken oder außer Betrieb gestellte Attraktionen sind in diesem Jahr kein Thema mehr. Doch abgesehen von den gefallenen Corona-Maßnahmen, hat sich in der Winterpause des Freibades wieder einiges getan:

Nach langer Suche konnten die Stadtwerke eine weitere „Fachkraft für Bäderbetriebe“ verpflichten, welche schon die Saisonvorbereitungen begleitete und nun für Sicherheit am Beckenrand sorgt. Eine weitere Fachkraft im Freibad ist ein bekanntes Gesicht. Nach dreijähriger Ausbildung absolvierte Niklas Finkbeiner erfolgreich seine Abschlussprüfungen und ist nun fest angestellter Mitarbeiter im Freibad-Team. Auch an der Freibadkasse werden die Badegäste von zwei neuen Kassiererinnen begrüßt.

Fan-Artikel und Eintrittskarten

Apropos Freibadkasse – hier gibt es in diesem Jahr nicht nur Eintrittskarten. Auf echte Freibad-Fans warten Fan-Artikel welche auch im Paket mit Jahres- oder Zehnerkarten zu erwerben sind. Zwei leuchtend blaue Badetücher stehen zur Auswahl und eine Freibad-Badeente!

Mit Beginn der neuen Saison gelten im Freibad über der Elz neue Eintrittspreise, welche am
22. Februar vom Emmendinger Stadtrat beschlossen wurden. Ein Einzeleintritt für Erwachsene kostet nun 3,50 Euro, eine Zehnerkarte 30 Euro und die Saisonkarte 65 Euro. Ein besonders günstiges Einzelticket wurde für Familien- und Sozialpass-Inhaber*innen eingeführt. Eine weitere leichte Preiserhöhung beschloss der Stadtrat für das Jahr 2024. Die letzte Preisanpassung im Emmendinger Freibad wurde vor elf Jahren durchgeführt. Seither fand nicht nur die aufwendige Sanierung statt, auch die Kosten für Personal, Material und Energie sind erheblich gestiegen. Zehnerkarten oder Gutscheine für Jahreskarten, welche in den letzten beiden Jahren nicht genutzt werden konnten, können in dieser Saison ohne Aufpreis eingelöst werden. Alle Tickets können in diesem Jahr wieder an der Freibadkasse erworben werden. Der Online-Ticketshop für Einzeltickets bleibt bestehen.

In punkto Sicherheit für die Badegäste wurde über den Winter nochmal an zwei Stellen angepackt. Das Plateau zum Aufstieg auf den Sprungturm wurde vergrößert und die Aufgänge zu den Duschen und Toiletten wurden abgeflacht und mit einem neuen Handlauf versehen, um eventueller Rutschgefahr vorzubeugen.

Rauchfreies Freibad

Besonderen Wert legte Schwimmmeister Jörg Staiger im Pressegespräch nochmal darauf, dass das Emmendinger Freibad ein „Rauchfreies Freibad“ sei. Diese besonders familienfreundliche Regelung geht auf das Ergebnis einer Befragung der Besucherinnen und Besucher im Jahr 2018 zurück. Rund um die Becken, sowie im vorderen Teil der Liegewiese darf nicht geraucht werden. Ausnahme bildet der Kiosk-Bereich.

Abschließend wünschte Michel allen Badegästen, mit Blick auf die Temperaturanzeige am Beckenrand, welche bereits 21°C Wassertemperatur zeigte: „Viel Spaß beim Schwimmen, Planschen und Entspannen – bis hoffentlich weit in den September“!

Stadtwerke Emmendingen pflanzen gemeinsam mit Kund*innen Bäume in Emmendingen

Anlässlich der 6. Baumpflanzaktion der Stadtwerke Emmendingen griffen vergangenen Samstag knapp 120 Baumpaten zum Spaten und pflanzten bei herrlichem Wetter eine bunte Vielfalt an heimischen Bäumen.

Die Aufforstung und Erhaltung der heimischen Wälder ist für die Stadtwerke Emmendingen ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu einer klima- und umweltschonenden Energieversorgung. Seit 2015 werden alle Kundinnen und Kunden der Stadtwerke, bei Abschluss eines Ökostrom- oder klimaneutralen Erdgas-Vertrags, zu Baumpaten. In diesem Jahr luden die Stadtwerke Emmendingen auf ein Areal in Emmendingen-Mundingen zur Baumpflanzaktion ein.

Vergangenen Samstag war es dann wieder soweit. Nach knapp zwei Jahren corona-bedingter Pause konnten die Stadtwerke Emmendingen endlich wieder gemeinsam mit Ihren Kundinnen und Kunden Bäume pflanzen. Umso größer war die Freude und Bereitschaft aller Gäste zum Spaten zu greifen und neues Leben in die Erde zu setzen. „Ich hoffe, dass diese wunderbare Aktion nun wieder regelmäßig stattfinden kann“, so Stadtwerke-Emmendingen-Chef Björn Michel. Er berichtete außerdem, dass die Bemühungen um die heimischen Wälder auch während der Corona-Pause nicht stillstanden. Denn: Die Pflanzaktion der Stadtwerke wurde im letzten Jahr durch den BDEW (Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft) für den „Deutschen Umweltpreis“ vorgeschlagen.

Im halbstunden Takt und verbunden mit einer etwa 20-minütigen Quiz-Wanderung erreichten zahlreiche Kunden in Begleitung ihrer Partner, Kindern und Großeltern das diesjährige Pflanzareal. Nebst einer kurzen Einweisung zum Ablauf der Baumpflanzaktion wurden zusätzlich Vesper-Gutscheine ausgegeben, welche als Stärkung nach getaner Arbeit auf der parallel stattfindenden Holzversteigerung eingelöst werden konnten. Anschließend durften alle Stadtwerke-Kund*innen beim Forstteam um Revierförster Stephan Schweiger verschiedene Arten an Setzlingen aussuchen, darunter Esskastanie, Schwarznuss, Linde, Weißtanne und Speierling. An der letzten Station durften alle großen und kleinen Gäste ihrer Kreativität beim Bemalen ihrer hölzernen Banderole freien Lauf lassen.

Bei strahlendem Sonnenschein wurde dann eifrig gegraben, gehakt und gepflanzt. Viele Baumpaten beließen es nicht nur bei einem Baum, sondern pflanzten für ihre Kinder und Enkelkinder gleich mit. Nach getaner Arbeit wurden die fleißigen Waldarbeiter*innen von den ehreanamtlichen Helfern bei der Mundinger Holzversteigerung erwartet, um sie dann mit einer leckeren Wurst und Limonade wieder zu Kräften zu bringen. Auch Oberbürgermeister Stefan Schlatterer und seine Familie waren dabei und griffen gemeinsam zum Spaten. „Die Holzversteigerung ist eine Tradition in Mundingen. Die Menschen ersteigern hier heimisches Holz für ihren Eigenbedarf“, so Ortsvorsteherin Carola Euhus. „Und gleichzeitig sorgen die Baumpat*innen der Stadtwerke Emmendingen nachhaltig für den Erhalt des heimischen Waldes.“

Im kommenden Frühjahr, zwischen März und April, ist wieder der optimale Zeitpunkt zum Pflanzen junger Bäume erreicht. Dann laden die Stadtwerke zur siebten Pflanzaktion ein.

Informationen zur aktuellen Lage und Versorgungssicherheit

Geo­politische Aus­wirkungen auf die Energie­wirtschaft: Bis auf weiteres keine Sonder­verträge für Neukundinnen und Neukunden.


  Was gilt für wen?

Bestandskund*innen:
Endet die Laufzeit eines Strom- oder Erdgasvertrages, läuft dieser zu den geänderten Bedingungen unbefristet weiter. Leider können wir aufgrund der aktuellen energie- und geopolitischen Lage derzeit keinen Folgevertrag mit längerfristiger Preisgarantie anbieten. Dies gilt für alle Kund*innen in Emmendingen und Baden-Württemberg.

Neukund*innen:
Neu­kundinnen und Neu­kunden in Emmen­dingen erhalten – bis auf Weiteres – die fairen Preise unserer Grund- und Ersatz­versorgung für Strom und Erdgas. Eine Versorgung außerhalb Emmendingens ist aktuell nur für Bestandskundinnen und -kunden möglich.

Grund- und ersatzversorgte Kund*innen:
Alle grund- und ersatzversorgten Kundinnen und Kunden erhalten in diesen Tagen konkrete Informationen über die Entwicklung ihrer Strom- und Gaspreise.


  Fragen und Antworten

Ist die Energieversorgung in Deutschland gefährdet?

Sicher ist: In diesem Winter wird jeder Gas- und Fernwärmekunde eine warme Wohnung haben. Wir haben in Europa Sicherungsmechanismen, die in einer Engpasssituation greifen. In jedem Fall sind Haushalt­kunden und Einrichtungen wie beispielsweise Krankenhäuser durch gesetzliche Bestimmungen besonders geschützt. Auch würden vertraglich geregelte Abschaltvereinbarungen mit der Industrie oder der Wechsel auf andere Energieträger die Nachfrage nach Erdgas drosseln.

Die Energiewirtschaft steht in engem Austausch mit der Regierung. Sie beobachtet die aktuelle Lage genau und bewertet sie regelmäßig entlang der bestehenden Vorsorgepläne neu.

Wie groß ist die Abhängigkeit von Gaslieferungen aus Russland?

Russland liefert mehr als 50 Prozent des in Deutschland verbrauchten Erdgases. In Süddeutschland stammt das Erdgas bislang nahezu vollständig aus russischen Quellen. Sollten Lieferungen aus Russland kurzfristig ausfallen, ist das eine große Herausforderung.

Wie sehen Alternativen aus, um Deutschland weiter mit Erdgas zu versorgen?

Europa kann auf einen breiten Liefermix bauen: Gas kommt gewissermaßen aus allen Himmelsrichtungen nach Europa und somit auch nach Deutschland. Hinzu kommt die sehr gute Gasspeicher-Infrastruktur insbesondere in Deutschland sowie das europäische Gas-Verbund-netz, dass den innereuropäischen Gas-Austausch ermöglicht und das in den vergangenen Jahren immer stärker ausgebaut worden ist.

Aktuell kommt auch verstärkt Flüssigerdgas via Großtanker aus den USA. In gewissem Umfang besteht die Möglichkeit, zusätzliche Flüssigerdgas-Mengen zu beziehen. Die derzeit größten LNG-Anbieter sind Katar, Australien und auch die USA. Insbesondere dort sind viele Produzenten in der Lage, ihre Angebotsmenge kurzfristig auszuweiten, um auf Nachfrageschwankungen zu reagieren.

Mittelfristig wird der massive Ausbau Erneuerbarer Energien, eine diversere Lieferstruktur und der Hochlauf von Wasserstoff bedeutsam für eine diversifizierte Versorgungssicherheit sein. Wir müssen unabhängig von fossilen Energieträgern werden. Insbesondere für die erneuerbaren Energien muss nun endlich klar sein, dass Hemmnisse bei der Genehmigung und Realisierung der Projekte der Vergangenheit angehören müssen.

Wie ist der Füllstand der hiesigen Speicher?

Die deutschen Gasspeicher sind kurz vor dem Winterende auf einem vergleichbaren Füllstand wie in den Vorjahren. Tagesaktuelle Daten zu den Gasspeicherfüllständen in Europa finden Sie hier: https://agsi.gie.eu/

Kann die Erdgas-Versorgung ohne Russland im nächsten Winter gesichert werden?

Die Energiewirtschaft beobachtet die Situation sehr genau und ist in ständigem Austausch mit dem Bundeswirtschaftsministerium, um die Lage zu analysieren. Je besser wir die Gasversorgung diversifizieren können, desto besser können wir uns auf die Situation vorbereiten. Für einen Wegfall der Importe brauchen wir zusätzliche Strukturen und den starken europäischen Verbund.

Was heißt das für die Preise?

Energiepreise sind von vielen verschiedenen Faktoren beeinflusst. Daher machen wir zur Entwicklung der Preise grundsätzlich keine Prognosen. Aber natürlich ist der Konflikt in der Ukraine, insbesondere dann, wenn hierdurch weniger Gas aus Russland geliefert würde, ein Faktor, der den Gaspreis beeinflusst und erhöhen dürfte.

Sollte Deutschland unabhängiger vom Erdgas aus Russland werden?

Der Verzicht auf Gaslieferungen aus Russland ist eine Frage der internationalen Energiesicherheit und muss auf politischer Ebene entschieden werden, auch gemeinsam mit den europäischen und internationalen Partnern.

Aber auch aus Gründen des Klimaschutzes gilt: Wir müssen insgesamt unabhängig von fossilen Energieträgern werden. Mittelfristig wird der massive Ausbau erneuerbarer Energien, eine diversere Lieferstruktur und der Hochlauf von Wasserstoff bedeutsam für eine diversifizierte Versorgungssicherheit.

Wichtig ist, dass die neue Bundesregierung die richtigen Rahmenbedingungen schafft, um den Ausbau der Erneuerbaren voranzutreiben. Wir brauchen mehr Flächen für Windräder und Photovoltaik-Anlagen sowie schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren. Auch der Netzausbau und -umbau muss durch einen investitionsfreundlichen Regulierungsrahmen beschleunigt werden, damit der erneuerbare Strom sicher vom Ort der Erzeugung zu den Verbrauchern gelangt.

Ist die Energiewende in Gefahr, wenn Gaskraftwerke als „Brückentechnologie“ nur noch eingeschränkt arbeiten könnten?

Welche mittel- und langfristigen Auswirkungen der aktuelle Konflikt auf die deutsche Energiepolitik hat, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bewertet werden.

Aus klimapolitischer Sicht gilt: Um beim Ausstieg aus der Kohleverstromung die Versorgungssicherheit jederzeit gewährleisten zu können, benötigen wir für eine Übergangszeit noch Erdgaskraftwerke und dauerhaft wasserstofffähige Gaskraftwerke, die gesicherte, regelbare Leistung als Partner der Erneuerbaren Energien bereitstellen.

Kann vor dem Hintergrund der Ukraine-Invasion und möglicherweise ausbleibenden Gaslieferungen aus Russland der Kohleausstieg wie geplant voranschreiten?

Die für dieses Jahr geplanten Stilllegungen von Kohlekraftwerken stehen derzeit nicht in Frage. Welche mittel- und langfristigen Auswirkungen der aktuelle Konflikt nicht nur auf den Kohle-ausstieg, sondern auf die gesamte deutsche Energiepolitik insgesamt hat, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bewertet werden.

Quelle: BDEW – Deutsche Energiewirtschaft: Verantwortung für Versorgungssicherheit

Information über die Tarifpreisänderung

Information über die Tarif­preisänderung der Stadtwerke Emmen­dingen GmbH gemäß der Grund­versorgungs­verordnung Strom (StromGVV) und Grund­versorgungs­verordnung Gas (GasGVV)

Zum 1. Mai 2022 treten im Grund­versorgungs­gebiet der Stadtwerke Emmen­dingen GmbH (Stadt Emmen­dingen und Ortschaften) die neuen Grund­versorgungs­tarife für den Bezug von Strom und Erdgas in Kraft. Über die neuen Tarif­preise werden alle grund­versorgten Kundinnen und Kunden schriftlich informiert.

Preisblatt Grundversorgung Strom

Übersicht und Preise der Grund- und Ersatz­versorgung gültig ab 01.05.2022 (PDF)


Preisblatt Grundversorgung Erdgas

Übersicht und Preise der Grund- und Ersatz­versorgung gültig ab 01.05.2022 (PDF)


Diese Mitteilung erfolgt aufgrund § 5 Abs. 2 StromGVV und § 5 Abs. 2 GasGVV.

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