Neue E-Ladesäulen auf ZfP-Gelände in Emmendingen

Vorstellung und Inbetriebnahme der Ladesäulen. Von links: Stadtwerke-Vertriebsleiter Daniel Jödicke, Stadtwerke-Chef Björn Michel, Andreas Zimmermann (stv. Leiter ZfP-Bau und Technik) und Reiner Bauer (Leiter Zentraleinkauf im ZfP)
Auf dem Gelände des Zentrums für Psychiatrie Emmendingen befinden sich ab sofort zwei Ladesäulen für Elektrofahrzeuge. Die von den Stadtwerken Emmendingen errichteten Ladesäulen können sowohl von Mitarbeitenden als auch der Öffentlichkeit genutzt werden. Getankt wird mit 100 Prozent regenerativ erzeugtem Ökostrom, der aus der Region sowie dem Alpenraum stammt und TÜV NORD-zertifiziert ist.
Beide Ladesäulen verfügen über zwei Typ 2-Steckdosen mit je 22 kW, sodass zeitgleich jeweils zwei Fahrzeuge aufgeladen werden können. Die Nutzung erfolgt entweder mit dem Ladechip der Stadtwerke, der Energiedienst-Ladekarte, mit Ladekarten anderer Anbieter wie ADAC e-Charge/Chargepoint oder direkt per einmaliger Registrierung über www.emobility.community mit Mastercard, Visa oder Paypal. Nutzerinnen und Nutzer können vor der Anfahrt unter www.swe-emmendingen.de/check die Belegung der Säulen prüfen.
„Dem Thema Nachhaltigkeit wird am Zentrum für Psychiatrie große Bedeutung beigemessen. Wir freuen uns daher sehr, unseren Mitarbeitenden und weiteren Interessierten nun dieses Angebot machen zu können und auf diese Weise Anreize für die Nutzung von Elektrofahrzeugen zu schaffen,“ so Reiner Bauer, Leiter Zentraleinkauf im ZfP. „Danken möchten wir sowohl den Stadtwerken Emmendingen für die Kooperation als auch dem Land Baden-Württemberg, das dieses Projekt im Rahmen der Landesinitiative III Marktwachstum Elektromobilität III mit einer Summe von 10.000 Euro gefördert hat.“
Die Vorstellung und Inbetriebnahme der neuen Ladesäulen am ZfP nahmen Stadtwerke-Chef Björn Michel und Vertriebsleiter Daniel Jödicke zum Anlass einen Ausblick auf den weiteren Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Emmendingen zu geben. Derzeit befinden sich die Stadtwerke in enger Abstimmung mit der Stadtverwaltung, um weitere Standorte festzulegen. Um wie viele Ladesäulen das Autostrom-Ladenetz der Stadtwerke dabei ergänzt werden soll, könnte Michel zwar – aufgrund laufender Förderanträge – noch nicht sagen, doch es wird „ein deutlicher Schritt nach vorn“ werden.
Auch das Interesse der E-Mobilisten mit Eigenheim und der Wohnungswirtschaft nimmt stark zu, weiß Jödicke zu berichten. Viele Eigentümer und Hausverwaltungen, vor allem auch im Neubau, wollen ihre Immobilien zukunftssicher gestalten, bevor sich die großen Automobilhersteller gänzlich von Verbrennungstechnologien verabschieden. Hier sind die intelligenten Ladelösungen der Stadtwerke gefragt, die geringe Investitionskosten mit einer ausgewogenen Netzbelastung verbinden.
Die Ladesäulen befinden sich am Weiherschloss gegenüber der Druckerei Hoffmann und sind rund um die Uhr öffentlich zugänglich. Die Zufahrt auf das Gelände erfolgt über die Hochburger Straße.